Herzlich Willkomen auf Hundefinder.eu!

Wir sind ihr Partner, wenn es um ihre kleinen tierischen Lieblinge geht. Als passionierte Hundeliebhaber haben wir jahrelange Erfahrung im Umgang mit Hunden. Da wir den Eindruck haben, dass viel Nonsens im Netz – gerade über Ernährung rumgeistert – haben wir es uns unter anderem zur Aufgabe gemacht, auf Themen wie Hundefutter ohne Getriede oder kaltgepresstes Hundefutter einzugehen.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Hundeerziehung sein. Auch hier haben wir festgestellt, dass viele einfache, kleine Tipps helfen, die Hundeerziehung erfolgreicher zu gestalten. Des Weiteren wollen wir auch rechtliche Aspekte erörtern und welcher Versicherungsschutz notwendig ist. Denn das Thema Hundehaftpflicht ist für jeden Hundebesitzer von sehr großer Bedeutung.

Last but not least werden wir auch beliebte Rassehunde vorstellen, damit Sie auch den passenden Hund für Ihre Bedürfnisse finden.

Wir freuen uns auf Sie!


 

 

Domestizierung zum Hund

Der Hund ist neben der Katze das liebste Haustier der Deutschen. Hunde begleiten den Menschen schon seit mindestens 10.000 Jahren. Ab wann man genau vom Hund sprechen kann, ist aber sehr umstritten. Als der Mensch die wildbeuterische Lebensweise aufgab und sesshaft wurde, haben sich auch die Anforderungen an seine Lebensweise massiv geändert, die Bedeutung des Haushundes wurde größer. Der Mensch brauchte neben der Funktion des Jagdbegleiters nun auch Helfer für Hüte- und Wachaufgaben. Dies kann Einfluss auf die Domestizierung des Wolfes gehabt haben, wobei man aber feststellen muss, dass die Domestizierung zum Hund wahrscheinlich schon vor der Neolithischen Revolution begann. Dies unterscheidet den Hund beispielsweise von Huftieren wie Rind und Schaf. Diese wurden erst nach dem Sesshaftwerden domestiziert. Daneben weisen Forschungsergebnisse daraufhin, dass neben Arbeitsleistungen es den begründeten Verdacht gibt, dass der Hund auch als Fell- und Nahrungsquelle für die Menschen diente. Untersuchungen des genetischen Materials der heutigen Haushunde lassen zudem den Schluss zu, dass der Hund seinen Ursprung in Europa hat.

Verwilderung des Haushundes

Aber auch die Verwilderung von Haushunden ist vorgekommen. Diese Hunde werden als Dingo bezeichnet und bilden eine eigne Unterart, den canis lupus dingo. Weit verbreitet sind Dingos vor allem in Australien und auch in Thailand. Dingos leben weitgehend unabhängig vom Menschen. Ob der Dingo als Haushund gilt bzw. als Haustier geeignet ist, sind sehr umstrittene Themen und die Meinungen darüber variieren sehr stark.

Hunde als Begleiter von berühmten Persönlichkeiten

Aber kommen wir zu den eigentlichen Haushunden zurück: Der Hund erfreute sich auch stets hoher Beliebtheit bei wichtigen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Aktuelles Beispiel ist der amerikanische Präsident Barack Obama und dessen Familie. So besitzt die Präsidentenfamilie mittlerweile zwei Portugiesische Wasserhunde mit Namen Bo und Sunny. Diese Hunde sind auch für allergische Personen im Umkreis geeignet, weil weniger Allergene im Vergleich mit anderen Hunderassen abgesondert werden.
Aber auch Adolf Hitler – so grausam er war –wird eine ausgesprochene Tierliebe zu seinem Schäferhund Blondi nachgesagt. Vor Blondi hatte er ebenfalls einen Schäferhund mit Namen Muck.
Der resolute Otto von Bismarck war ebenfalls ein Hundeliebhaber und wie es sich für einen großen Staatsmann gehört, hatte er eine Vorliebe für große Tiere: Deutsche Doggen. Napoleon wird nachgesagt, dass der Mops seiner Frau den General und späteren Kaiser in der Hochzeitsnacht biss. Dies ist aber wohl eher als Legende anzusehen.

Auch der berühmte Psychoanalytiker Sigmund Freund hatte Hunde der Rasse Chow. Sind Hunde auch gut für psychische Gesundheit eines Menschen? Ein Hundebesitzer wird diese These zweifellos bejahen.
In der neueren Geschichte finden sich immer wieder Hunde an der Seite von Persönlichkeiten. Die Familie des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder hatte beispielsweise einen Border Terrier mit Namen Holly. Die Aufzählung ließe sich immer so weiterführen.

Einsatzmöglichkeiten des Hundes

Hunde helfen und begleiten den Menschen in vielfältigen Situationen. Bei der Polizei oder beim Zoll werden Diensthunde eingesetzt, die die Institutionen bei der Ausübung ihrer hoheitlichen Aufgaben unterstützen. Besonders der sehr gute Geruchsinn von Hunden macht sie zum wertvollen Helfer. Hunde sollen bis zu eine Millionen Mal besser reichen können als der Mensch – eine unvorstellbare Dimension. Deshalb werden Hunde als Spürhunde im Drogen- und Sprengstoffbereich eingesetzt. Aber Hunde können auch die menschlichen Begleiter als Schutzhund beschützen. Die Polizei Sachsen bildet Hunde zu Rauschgiftspürhunde, Leichenspürhunden, Sprengstoffspürhunden, Brandmittelspürhunden oder Fährtenhunden aus. Bei der Ausbildung zum Rauschgiftspürhund wird auf spielerische Weise der Geruch von Drogen mit der positiven Erfahrung eines Spielzeugs oder einer Belohnung verknüpft. Dabei ist es wichtig und die Herausforderung während der Ausbildung, dass der Hund die Drogen nicht frisst, da dies für den Hund schädlich ist.

Das Militär setzt auf Hunde in verschiedenen Funktionen. Im ersten Weltkrieg wurden sie als Zugtier für Maschinengewehre eingesetzt. In der Bundeswehr gibt es die Schule für Diensthundewesen, die die Ausbildung der Hunde übernimmt.

Wesensprüfung beim Hund

Ein Hundebesitzer kann einen Hund auch dem Wesenstest unterziehen. Dieser hat die Aufgabe das Verhalten des Hundes in verschiedenen alltäglichen Situationen zu analysieren und so die Gefährlichkeit eines Hundes abzuschätzen. Die einzelnen Aufgaben, die der Hund absolvieren muss, unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Exemplarische Inhalte einer solchen Wesensprüfung sind Hundebegegnungen, Fremdbegegnungen, Geräuschtest, Test mit bewegten und unbewegten Objekten.